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Liebe Trüffelinteressierte,

auf dieser Seite erhalten Sie wissenswerte, aktuelle Informationen und Artikel rund um das Thema „Trüffel".

Geduldiges Warten auf die Ernte der Burgundertrüffel - Deutschlandfunk

Bauern mit Pioniergeist

Hier können Sie einen Artikel des Deutschlandfunk über den Trüffelanbau in Deutschland lesen und anhören. Grundlage dafür ist ein Interview mit zwei unserer Mitglieder, Herrn Sebastian Jungbluth und Herrn Josef V. Herrmann.

 

Grünes Licht für Gourmets - Burgundertrüffel nicht radioaktiv belastet 

Die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf (CH), die Uni Freiburg, das Team von Deutsche Trüffelbäume und weitere
Wissenschaftler haben in den letzen Jahren an einem Forschungsprojekt gearbeitet, das die radioaktive Vertrahlung von Pilzen, und
besonders von Trüffeln, untersucht. Die Ergebnisse wurden nun im Fachjournal Biogeosciences veröffentlicht.

Die sehr positiven Ergebnisse sind hier für Sie zusammengefasst:

  

 

Obwohl die Burgundertrüffel zu den teuersten Lebensmitteln der Welt gehört und als Delikatesse mit bis zu 1200€ pro Kilo gehandelt
wird, blieb die Frage nach einer radioaktiven Belastung bisher ungeklärt. Andere Pilzarten übersteigen die zulässigen Cäsium-Werte
zum Teil bei weitem und sollten seit dem Tschernobyl-Unfall in manchen Regionen nicht verzehrt werden. Gerade Hirschtrüffel, die
nicht zu den „echten“ Trüffeln der Gattung Tuber gehören und für den Menschen ungenießbar sind, reichern das radioaktive Cäsium
in hohem Maße an. Da sie gerne von Wildschweinen und Rehen gefressen werden, sind sie auch für die oft diskutierte Verstrahlung
von Wildfleisch aus belasteten Gebieten verantwortlich.

Die kulinarisch und wirtschaftlich wertvolle Burgundertrüffel dagegen wurde nun als unbedenklich freigegeben. In einer Studie von
Schweizer und deutschen Forschern wurden 82 Burgundertrüffel aus Deutschland, Schweiz, Frankreich, Italien und Ungarn auf Cäsium
untersucht. Bei allen Trüffelfruchtkörpern wurden sehr niedrige Konzentrationen festgestellt, die sogar unter der Nachweisgrenze von
2 Becquerel pro Kg lagen. Der Grenzwerten für Lebensmittel liegt bei 600 Becquerel pro Kg, daher können die Trüffel aus den unter-
suchten Regionen bedenkenlos gegessen werden.

Besonders relevant sind die Ergebnisse vor dem Hintergrund, dass große Teile unserer Umwelt immer noch stark mit radioaktivem
Cäsium kontaminiert sind und Pilze eine der Hauptquellen von Cäsium für den Menschen darstellen. Dem aufkeimenden Trüffelanbau
in Deutschland, Trüffelsuchern in ganz Europa, sowie Händlern und Konsumenten weltweit kann nun grünes Licht für die Burgunder-
trüffel gegeben werden.

 

Link zum Original-Artikel:
http://www.biogeosciences.net/13/1145/2016/bg-13-1145-2016.html

Link zur Pressemitteilung der WSL:
http://www.wsl.ch/medien/news/trueffel_radioaktiv/index_DE


www.deutsche-trüffelbäume.de

 

 

Tuesday the 29th. .